Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR) ist ein wirksames Verfahren zur Behandlung Posttraumatischer Belastungsstörungen. Um die während der EMDR-Sitzung ablaufenden impliziten Verarbeitungsprozesse zu ananlysieren ist es hilfreich, psychologische Ableitungen vorzunehmen. Ein dafür besonders gut geeigneter Parameter ist die elekrodermale Aktivität, denn sie ist ein sehr sensibles Maß für die autonome Erregung. Diese Methode erlaubt es, dem Patienten sein Anspannungsniveau während der gedanklichen Konfrontation mit dem traumatischen Ereignis als „Biofeedback” rückzumelden. Anhand des Kurvenverlaufs der elektrodermalen Aktivität können Therapeut und Patient kontrollieren, inwieweit die Desensibilisierung des Traumas gelungen ist.

  • Einleitung (2:00)
    Ablauf der Therapiesitzung
  • Narrative Phase (10:36)
    Der Patient erzählt detaiilert sein Trauma. Das autobiographische Gedächtnis wird angesprochen
  • Kognitiv-behaviorale Phase (6:19)
    Die das Trauma charakterisierenden negativen Gedanken un Gefühle werden herausgearbeitet und eine positive Zielkognition nach bewältigtem und verarbeitetem Trauma erarbeitet. Beide Kognititonen werden nach Grad der Belastung und nach Stimmigkeit Gefühl bzw. Verstand vom Patienten auf Skalen eingeschätzt.
  • EMDR-Serien; (14:38)
    Das Trauma wird imaginiert und mit schnellen Blickbewegungen desensitiviert. 2 Bilder mit jeweils zwei Durchläufen.
  • Hausaufgaben (3:25)
    Der Patient soll beobachten, ob sich die traumatische Erinnerungen noch einmal melden und inwieweit sie kontrollierbar sind.
  • Biofeedback (2:57)
    Die Aufzeichungen des Biofeedbacks werden mit dem Patienten besprochen.

Publikationstyp: Sonstige

Sparte: Sonstige

Sprache: Deutsch

URN: urn:nbn:de:gbv:7-ZEM_8100422-9