Fortschritte und Rückschritte im Recht sind in vieler Hinsicht zu beobachten. In der rechtshistorischen Langzeitperspektive werden sie deutlicher sichtbar. Sie sind aber auch Gegenstand der zeitgeschichtlichen Verhältnisse. Manche Politikwechsel und andere Umstände nehmen Einfluss auf die Rechtsentwicklung. In den Einzeluntersuchungen werden die vielfältigen Konstellationen sichtbar und eröffnen eine allgemeine Perspektive. Behandelt werden die großen Themen des europäischen Rechts und des Verfahrensrechts, aber auch die Ausformungen in zivilrechtlicher, arbeitsrechtlicher und strafrechtlicher Hinsicht. Der vorliegende Band beinhaltet die Beiträge des Deutsch-Ungarischen Symposiums der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Eötvös Loránd Universität Budapest und der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen vom 30. und 31. Mai 2024. Er ist Beleg für die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen beiden Fakultäten.
Publikationstyp: Sammelband
Sparte: Universitätsverlag
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-86395-673-8 (Print)
URN: urn:nbn:de:gbv:7-isbn-978-3-86395-673-8-3
Förderer: DAAD
Beiträge
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1. Die Unabhängigkeit der Gerichtsbarkeit (Seiten 3-13)
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2. Originäre und abgeleitete negative Feststellungsklage (Seiten 15-32)
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3. Klimaklagen (Seiten 33-51)
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4. Gerichtlicher Rechtsschutz durch und für durch Gesetz aufgestellte Gerichte (Seiten 53-75)
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5. Der räumliche Anwendungsbereich des ungarischen Schiedsverfahrensrechts – eine abenteuerliche Geschichte (Seiten 79-95)
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6. Entwicklungsverläufe im Privatinsolvenzrecht (Seiten 97-112)
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7. Die Lieferkettengesetzgebung auf deutscher und europäischer Ebene (Seiten 115-126)
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8. Die Verordnung über den europäischen Raum für Gesundheitsdaten – ein erster Blick auf das Phänomen (Seiten 127-139)
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9. Die unbewusste Fahrlässigkeit (Seiten 143-157)
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10. Fairness im Strafverfahren unter besonderer Berücksichtigung des Rechts auf den Gebrauch der eigenen Sprache im ungarischen Strafverfahren (Seiten 159-170)
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11. Ein Schritt zurück und ein Schritt nach vorn (Seiten 173-183)
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12. „[L]a révolution dévore ses enfants“ (Seiten 185-212)



