100 Äcker für die Vielfalt

 

  

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Da die meisten bisherigen Bemühungen zum Schutz der stark gefährdeten Ackerwildkrautflora nicht zu dauerhaftem Erfolg geführt haben, wurde das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderte Vorhaben 100 Äcker für die Vielfalt initiiert. Nach einer Einführung in die Thematik Ackerwildkrautschutz werden die Vorgehensweise und erzielten Erfolge dieser Initiative zur Etablierung einer bundesweiten Kulisse von Schutzäckern dargestellt. Basierend auf einer Analyse der floristisch wertvollsten Äcker in Deutschland konnten bisher insgesamt 112 Schutzackerkomplexe mit einer Gesamtfläche von rund 478 ha durch vertragliche Vereinbarungen langfristig gesichert werden. Die Schutzäcker verteilen sich auf alle Flächenstaaten Deutschlands und umfassen ein breites Standortspektrum mit teilweise vom Aussterben bedrohten Segetalarten. Außer der Sicherung von wichtigen Restpopulationen der Ackerwildkrautflora wurden im Rahmen des 100 Äcker-Projektes andere nationale und internationale Initiativen zum Agrobiodiversitätsschutz unterstützt und die Problematik der Artenverluste in der Kulturlandschaft wieder stärker in den Blick der Öffentlichkeit gerückt.
Schrot und Korn, Heft 5 (2016), S. 67
Betriebswirtschaftliche Nachrichten für die Landwirtschaft, Jahrgang 76, Heft 4(2016), S. 27
UmweltBriefe, Oktober 2016, S.22

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