In einem interdisziplinären Ansatz werden die Chancen und Risiken der Bioenergie im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung beleuchtet. Es werden Schwierigkeiten und Wege zu ihrer Überwindung aufgezeigt, wie die Produktion und die energetische Nutzung der Biomasse mit den Anforderungen des Klimaschutzes, der Biodiversität, des Landschaftsschutzes sowie der Nahrungsmittelversorgung aber auch mit ökonomischen Aspekten in Einklang zu bringen ist. Die teilweise konträren Argumente müssen in gemeinsamen Beratungen abgewogen werden, eine Basis für die Akzeptanz bei den Akteuren und der Bevölkerung. Es werden Werkzeuge zur Entscheidungsunterstützung und Lösungsansätze zur Problemminimierung auf lokaler wie regionaler Ebene vorgestellt. Es wird beispielweise gezeigt, wie Energiepflanzen zum Artenreichtum beitragen können, wie die Akteure konsensorientiert zusammengeführt und Dorfbewohner in Entscheidungen integriert werden können, aber auch welche ökonomischen Folgen für die Landwirte und die regionale Wertschöpfung resultieren. Es wird angeregt, auf belasteten Flächen Energiepflanzen anzubauen, die wenig Schadstoffe aufnehmen. Weiterhin wird gezeigt, wie Emissionen von Schadstoffen bei der Verbrennung von Biomasse minimiert werden können.

Publikationstyp: Sammelband

Sparte: Universitätsverlag

Sprache: deutsch

ISBN: 978-3-86395-164-1 (Print)

URN: urn:nbn:de:gbv:7-isbn-978-3-86395-164-1-8